Februar, 2021

10Feb18:00Findet online statt!Online VeranstaltungJosef Hindels SymposiumDas Josef Hindels Symposium findet seit 1993 jährlich statt, mit der Zielsetzung, historisch grundsätzliche und aktuelle Themenbereiche im Sinne Josef Hindels zu behandeln.  https://youtu.be/gOjJsE9eFvs

Veranstaltungs Details

Josef Hindels Symposium

Josef Hindels; 10. Jänner 1916 bis 10. Februar 1990
Das Josef Hindels Symposium findet seit 1993 jährlich mit der Zielsetzung, historisch grundsätzliche und aktuelle Themenbereiche im Sinne Josef Hindels zu behandeln statt.
Aufgrund der aktuellen Situation wird das Josef Hindels Symposium 2021 am Mittwoch 10. Februar 2021 als Podiumsdiskussion über unsere online Kanäle sowie auf wwww.hindels-symposium.at übertragen.

Live auf

Begrüßung:

Marcus Schober, Direktor Wiener Bildungsakademie

Einleitung:

Michael Ludwig, Bürgermeister Stadt Wien
Erwin Lanc, BM a.D.

Podiumsdiskussion

„Was ist heute Links?“
Josef Hindels erarbeitete 1970 „sozialistische Strategien im Spätkapitalismus“, was ist heute noch davon aktuell und was ist 2021 noch links?“
Moderation:
Magdalena Martha Maria Schneider, Bibliothekarin und Vorsitzende der SPÖ Bildung Rudolfsheim-Fünfhaus

Podium:

Ernst Woller, Erster Präsident des Wiener Landtags, Vorsitzender der Wiener SPÖ Bildung
Marina Hanke, Gemeinderätin und Landtagsabgeordnete, Vorsitzende der Wiener SPÖ Frauen
Peter Pelinka, Medienberater, Journalist und Autor sowie Herausgeber von „Gegen den Strom: Festschrift zum 70. Geburtstag von Josef Hindels“ gemeinsam mit Ernst Nedwed und Michael Häupl
Manfred Matzka, langjähriger Präsidialchef des Bundeskanzleramtes, verfasste zahlreiche juristische Publikationen (u.a. Monografien zum Datenschutzrecht, über Sozialdemokratie und Verfassung, zur Nationalratswahlordnung, zum Staatsbürgerschaftsgesetz, zur Europäischen Migrationspolitik), viele Aufsätze in juristischen und politikwissenschaftlichen Fachzeitschriften und Sammelbänden.

Josef Hindels war im Austrofaschismus zwischen 1934 und 1937 mehrfach inhaftiert, weshalb er 1937 zuerst in die Tschechoslowakei, dann nach Norwegen, schließlich 1941 nach Schweden emigrierte. 1946 kehrte er nach Österreich zurück, widmete sich als Schulungs- und Bildungssekretär der Gewerkschaft der Privatangestellten und Redakteur des Gewerkschaftsorgans „Der Privatangestellte“ wieder politisch-gewerkschaftlichen Aufgaben. 1953-1970 war er Zentralsekretär der Gewerkschaft der Privatangestellten. In den 1960er Jahren begann er sich auch über seine zahlreiche Veröffentlichungen in Gewerkschaftspublikationen hinaus publizistisch zu betätigen, unter anderem brachte er 1962 „Hitler war kein Zufall“ und 1964 „Lebt Stalin in Peking?“ heraus.
Seit 1970 war er im Verlag des ÖGB und auch als freier Publizist tätig. Nachdem er 1981 in den Ruhestand getreten war, zog er sich aus dem aktiven gewerkschaftlichen Leben zurück. Erst 1996, sechs Jahre nach seinem Tod, erschienen seine „Erinnerungen eines linken Sozialisten“. Josef Hindels war Stellvertretender Vorsitzender des Bundes Sozialistischer Freiheitskämpfer/innen und Opfer des Faschismus und blieb bis zu seinem Tode ein unbeugsamer Mahner vor dem Faschismus. Er gehörte zum linken Flügel der Sozialdemokratischen Partei Österreichs. Ihm wurde der Professorentitel verliehen. Nach ihm ist die Josef-Hindels-Gasse benannt.

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Zeit

(Mittwoch) 18:00

Veranstaltungsort

Wiener Bildungszentrum

Praterstrasse 25

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