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SUMMARY:Wem gehört der öffentliche Raum? Who Cares? Julia Girardi-Hoog im Gespräch mit Elsa Kühnel.
DESCRIPTION:Wer plant für wen den öffentlichen Raum? Wer übernimmt Care-Arbeit – und was hat das miteinander zu tun? Diese Fragen stehen im Zentrum eines Abends\, der Stadtentwicklung aus einer geschlechter- und gesellschaftspolitischen Perspektive beleuchtet. Ein Fakt zum Frauentag macht strukturelle Ungleichheiten sichtbar: In Wien gibt es deutlich mehr Straßen\, die nach Pflanzen benannt sind\, als nach Frauen. Öffentlicher Raum ist also nicht neutral\, sondern Ausdruck historischer und aktueller Machtverhältnisse. \nDr.in Julia Girardi-Hoog von der Stadtbaudirektion Wien\, verantwortlich für Gender Planning\, zeigt auf\, wie Wien diesen Ungleichheiten aktiv begegnet – und warum die Stadt europaweit als Vorreiterin für geschlechtergerechte Stadtplanung gilt. Es geht um Sicherheit\, Sichtbarkeit und Teilhabe\, um Wege\, Plätze\, Beleuchtung\, Nutzungen und um die Frage\, wessen Bedürfnisse bei Planung und Gestaltung mitgedacht werden. \n„Der öffentliche Raum ist kein neutraler Ort – er spiegelt\, wem Sichtbarkeit\, Sicherheit und Teilhabe zugestanden werden. Geschlechtergerechtes Planen heißt\, diese Ungleichheiten bewusst zu verändern – damit Städte für alle da sind.“\nJulia Girardi-Hoog\, Stadtbaudirektion Wien. \nIm Gespräch mit Elsa Kühnel werden die Zusammenhänge zwischen Care-Arbeit\, Alltagswegen\, Stadtplanung und sozialer Gerechtigkeit diskutiert. Dabei geht es nicht nur um Frauenpolitik\, sondern um eine Stadt für alle: Kinder\, ältere Menschen\, Personen mit Betreuungspflichten\, Menschen mit Behinderungen – und um die Frage\, wie öffentlicher Raum gerechter\, inklusiver und lebenswerter gestaltet werden kann. \nDiese Veranstaltung ist Teil der Ausbildungsreihe „Ideologie im Gespräch – Werte. Weltbilder. Wirklichkeit.“. Die Reihe bietet Raum für kritische Reflexion gesellschaftlicher Machtverhältnisse und verbindet theoretische Zugänge mit konkreten politischen und planerischen Praxisbeispielen. \nAnmeldung per Mail an markytan@wiener-bildungsakademie.at
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SUMMARY:Kreislaufwirtschaft im Alltag – der 48er-Tandler. Abfall vermeiden\, Ressourcen schonen\, soziale Verantwortung stärken\, mit Gemeinderätin Patricia Anderle.
DESCRIPTION:Ökologisch\, praktisch\, wienerisch – der 48er-Tandler ist längst mehr als ein Geschäft für Altwaren. Seit 2015 prägt er die Wiener Abfallvermeidung und Ressourcenschonung und hat sich zu einem erfolgreichen Vorzeigemodell entwickelt. Monat für Monat finden rund 100 Tonnen gut erhaltener Gegenstände den Weg ins Sortiment und erhalten dort ein zweites Leben. 2022 wurde das Angebot mit einem zweiten Shop in der Donaustadt erweitert. Die Bilanz kann sich sehen lassen: Rund 3.000 Tonnen vermiedener Abfall und etwa 16.000 Tonnen eingespartes CO₂ – ein starkes Beispiel für wirksame Wiener Klimaschutzpolitik. \nDer Erfolg des 48er-Tandlers beruht auf einem einfachen Prinzip: Gut Erhaltenes wird nicht weggeworfen\, sondern weitergegeben. Ob Möbel\, Elektrogeräte\, Bücher\, Kleidung oder Spielzeug – das Angebot ist vielfältig. Alle Waren werden sorgfältig geprüft\, Elektrogeräte getestet und bei Bedarf repariert. So verbindet der 48er-Tandler nachhaltigen Umgang mit Ressourcen mit Wiener Charme und stärkt zugleich den sozialen Zusammenhalt\, indem die Erlöse karitative Einrichtungen wie das TierQuarTier unterstützen. \nAls Referentin begrüßen wir Patricia Anderle\, Wiener Gemeinderätin und MA-48-Sprecherin der Wiener SPÖ. In ihrem Beitrag beleuchtet sie die politische Dimension der Kreislaufwirtschaft: Welche Rolle spielt die Stadt Wien beim Ausbau ressourcenschonender Systeme? Wie können Projekte wie der 48er-Tandler Vorbild für eine nachhaltige Stadtentwicklung sein? Und welche weiteren Schritte braucht es für eine ökologische\, soziale und gerechte Stadtpolitik? \n„Die MA 48 ist die wohl bekannteste Magistratsabteilung dieser Stadt – und sie liefert: 1\,21 Millionen Tonnen Müll im Vorjahr gesammelt\, 159 öffentliche WC-Anlagen betreut. Und der 48er-Tandler zeigt\, wie beliebt und innovativ Kreislaufwirtschaft in Wien gelebt wird.“Patricia Anderle\, Wiener Gemeinderätin und MA-48-Sprecherin der Wiener SPÖ. \nDie Veranstaltung lädt dazu ein\, Kreislaufwirtschaft nicht nur als Umweltmaßnahme\, sondern als integralen Bestandteil moderner Stadtpolitik zu verstehen – praxisnah\, sozial wirksam und zukunftsorientiert. \nAnmeldung per Mail an markytan@wiener-bildungsakademie.at
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CATEGORIES:Stadt.Leben.Politik – Die Wiener Perspektiven
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