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Gewalt / Männer – Und was hat das mit mir zu tun?

Patriarchale Denkweisen, frauenfeindliche Hasskommentare, die Abwertung von Frauen und Gewaltphantasien im Netz haben ein erhebliches Ausmaß angenommen und stehen in einem direkten Zusammenhang mit Stalking, physischer und psychischer Gewalt gegenüber Frauen und letztlich Femiziden. Jede dritte Frau in Österreich hat körperliche und/oder sexuelle Gewalt erlebt. Nahezu jeder sechsten Frau wurde schon Gewalt angedroht.
Wir wollen bisher gängige (und noch immer weitergegebene) Männlichkeitsbilder und -vorbilder hinterfragen und uns mit folgenden Fragen auseinandersetzen: Was können wir frauenfeindlichen Inhalten auf Social Media & Co. entgegensetzen? Wie schaut gendersensible Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus? Welche Maßnahmen müssen innerhalb der Gleichstellungspolitik gesetzt werden, um Gewalt abzuwenden, zu stigmatisieren und andere männliche Selbstbilder und gesellschaftliche Konzepte anzubieten und lebbar zu machen? Wie kommen wir zu einer gleichberechtigten Gesellschaft und zu einem Feminismus des Miteinanders, an dem alle aktiv teilnehmen?
Gespräch
Brigitte Temel, BA BSc, MA, wissenschaftliche Mitarbeiter*in am Institut für Konfliktforschung in Wien, Soziologin
Mag. Romeo Bissuti, Leiter des Gesundheitszentrums MEN, Klinischer- und Gesundheitspsychologe, Psychotherapeut
LAbg. GR.in Marina Hanke, BA, Vorsitzende der Wiener SPÖ Frauen
27. November 2025, 18.30 Uhr
Ort: Wiener Bildungsakademie, Praterstraße 25a, 1020 Wien
Informationen und Anmeldung: moser@wiener-bildungsakademie.at
