Lade Veranstaltungen

« Alle Veranstaltungen

  • Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.

Sicherheit in Wien. Resilienz, Zivilschutz und internationale Lage. Wie eine Großstadt vorbereitet bleibt – von Alltagssicherheit bis Krisenmanagement, mit Gemeinderat Marcus Schober.

Februar 16 @ 18:00 - 21:00

Im Rahmen unserer Reihe Stadt.Leben.Politik widmen wir uns an diesem Abend der Frage, wie Sicherheit in Wien ganzheitlich gedacht und umgesetzt wird. Dabei geht es um weit mehr als klassische Einsatzorganisationen: Sicherheit umfasst gut gestaltete öffentliche Räume, sichere Veranstaltungen und Alltagsmobilität ebenso wie Zivilschutz, Katastrophenvorsorge und professionelle Krisenkommunikation. Auch Themen wie Cybersecurity und der Umgang mit Desinformation spielen eine zunehmend zentrale Rolle. Was kann die Stadt konkret leisten, wo braucht es die Zusammenarbeit mit Bund, Einsatzorganisationen, Schulen, Vereinen und der Zivilgesellschaft – und wie behalten wir in komplexen internationalen Lagen den Überblick?

„Sicherheit ist mehr als Blaulicht – sie ist Vertrauen in eine Stadt, die handelt. Wir investieren konsequent in Feuerwehr und Katastrophenschutz, in Prävention, soziale Sicherheit und digitale Abwehr – von besserer Beleuchtung und Präsenz im öffentlichen Raum bis zu Cyber-Schutz und Energiebonus. Sicherheit gibt es nicht umsonst, und sie ist ein Grundbedürfnis, keine Parteifrage: Wenn Stadt, Polizei und Bevölkerung überparteilich zusammenarbeiten, sichern wir Freiheit, Demokratie und Frieden in Wien – damit alle ohne Angst leben können.“ Marcus Schober, Sicherheitssprecher der SPÖ Wien.

Als Referent begrüßen wir Mag. Marcus Schober, Wiener Gemeinderat und Sicherheitssprecher der SPÖ Wien. Er meldete sich 1999 als Einjährig-Freiwilliger beim Bundesheer, erhielt eine fundierte Ausbildung als Fernmelde- und Informationsoffizier sowie als Kommunikationstrainer und ist seit über 25 Jahren Milizsoldat. Aus dieser langjährigen Praxis bringt er umfassende Erfahrungen in Führung, Kommunikation und Lageeinschätzung mit. In seinem Beitrag verbindet er Fragen der Wiener Alltagssicherheit – etwa Resilienz der Stadt, Schutz kritischer Infrastruktur und die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Einsatzorganisationen – mit einem realistischen Blick auf internationale Entwicklungen, vom Nahen Osten über Europa bis hin zu aktuellen sicherheitspolitischen Diskursen auf internationaler Ebene. Im Mittelpunkt steht dabei stets ein nüchterner Zugang: analysieren, Verantwortung übernehmen und ideologische Scheuklappen ablegen.

Gemeinsam diskutieren wir, wie Wien als neutrale und internationale Stadt, etwa als Standort von UNO und OSZE, zwischen Prävention, Vermittlung und handfester Vorsorge agiert. Welche Rolle spielen Ausbildung und Miliz? Wie gelingen Krisenübungen und glaubwürdige Kommunikation? Wie stärken wir Nachbarschaften und Vereine als tragendes Sicherheitsnetz? Und welche nächsten Schritte sind sinnvoll, damit Sicherheit in Wien spürbar, verhältnismäßig und grundrechtskonform bleibt?

Veranstaltungsort