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Wem gehört die Arbeit? Mein Recht auf Urlaubsgeld! Franz Koskarti im Gespräch mit Elena Pramesberger

Juni 13 @ 10:00 - 12:00

Urlaubsgeld, faire Löhne und Mitbestimmung sind Errungenschaften, die nicht selbstverständlich sind. Besonders das Urlaubsgeld steht exemplarisch für die Erfolge gewerkschaftlicher Arbeit: ein erkämpftes Recht, das Jahr für Jahr verteidigt werden muss. Einen gesetzlichen Anspruch darauf gibt es nicht – gesichert wird das Urlaubsgeld durch Kollektivverträge. Es ist damit Ausdruck von Solidarität, Verhandlungsmacht und kollektiver Interessenvertretung.

„Urlaubsgeld ist kein Bonus – es ist ein Recht, das wir als Gewerkschaft erkämpft haben und jedes Jahr aufs Neue verteidigen. Einen gesetzlichen Anspruch darauf gibt es nicht – es sind unsere Kollektivverträge, die es sichern.“
Österreichischer Gewerkschaftsbund.

Im Gespräch mit Elena Pramesberger erläutert Franz Koskarti, warum gerechte Entlohnung, Arbeitszeitverkürzung und das Recht auf Erholung zentrale Fragen sozialer Demokratie sind. Diskutiert wird, wie Mitbestimmung funktioniert, warum kollektive Organisation gerade in Zeiten von Prekarisierung und Individualisierung unverzichtbar bleibt und weshalb arbeitsrechtliche Standards immer wieder unter Druck geraten. Dabei wird deutlich: Urlaubsgeld ist weit mehr als eine zusätzliche Zahlung – es steht für Anerkennung von Arbeit, soziale Sicherheit und ein gutes Leben.

Diese Veranstaltung ist Teil der Ausbildungsreihe „Ideologie im Gespräch – Werte. Weltbilder. Wirklichkeit.“. Die Reihe bietet Raum für grundlegende Auseinandersetzungen mit gesellschaftlichen Macht- und Verteilungsfragen und verbindet ideologische Reflexion mit der Praxis politischer und gewerkschaftlicher Arbeit.

Anmeldung per Mail an markytan@wiener-bildungsakademie.at

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